Labelen

SuperDrecksKëscht Label



Das Jugendhaus hat sich zum Ziel gesetzt den Jugendlichen verschiedene Tipps und Tricks mit auf den Weg zu geben, wie sich Mülltrennung ins tägliche Leben eingliedern lässt. Dies fängt bereits beim Einkauf an.

Das Jugendhaus wird jährlich von einem Mitarbeiter der SuperDrecksKëscht kontrolliert. Hier werden die Abfallvermeidung sowie das Recycling in Augenschein genommen. Hierzu gehört auch die Zertifikation der Abfallbeseitigung in den verschiedenen Centre de Recyclage.

Das Jugendhaus Mutfert ist seit dem Jahr 2014 im Besitz des Labels „SuperDrecksKëscht“. Das bedeutet, dass das Jugendhaus 2018, das Label zum fünften Mal erhalten wird und somit die Zertifizierung laut Anforderungen der Norm DIN EN ISO 14024.

Bei Aktivitäten mit den Jugendlichen wird immer wieder versucht auf diese Themen der Müllvermeidung eingegangen. Ein Projekt der Müllverwertung stand 2016 zum ersten Mal auf dem Aktivitätsplan, 2019 haben wir auch wieder weiter daran gearbeitet.

FairTrade Zone

Bereits seit 2016 ist das Jugendhaus im Besitz des Labels „Fair Trade Zone“. Dies wird jährlich durch „Fair Trade Lëtzebuerg“ anhand von Rechnungen kontrolliert. Durch dieses Label unterstützt das Jugendhaus im Alltag den fairen Handel.

Fair Trade Zone

Das Fair Trade Zone Projekt fördert die Verwendung von Fair Trade Produkten an öffentlichen Orten, an denen Getränke und Speisen angeboten werden. Diese Einrichtungen können im Alltag ganz einfach den fairen Handel unterstützen, indem sie Kaffee, Säfte, Tee, Kakao, Reis und andere Nahrungsmittel aus fairem Handel anbieten.

Erfüllt man die Kriterien des Projektes, wird man mit dem Fair Trade Zone Label ausgezeichnet. Mit der Zertifizierung erhält die Einrichtung Sensibilisierungsmaterial über Fair Trade für seine Zielpopulation. Fair Trade Lëtzebuerg unterstützt die Fair Trade Zone Betriebe durch Öffentlichkeitsarbeit. Außerdem haben die zertifizierten Betriebe die Möglichkeit, an Sensibilisierungskampagnen teilzunehmen.

Was sind die Kriterien des Fair Trade Zone Labels?

Während einer Einführungsphase von 2 Jahren muss die Einrichtung mindestens zwei Fair Trade Produkte dauerhaft anbieten. Kaffee ist hierbei ein Pflichtprodukt. Ab dem dritten Jahr muss die Auswahl mindestens drei Produkte umfassen. Bsp. : 1. Jahr: Fair Trade Kaffee und Fair Trade Orangensaft, 3. Jahr: Fair Trade Kaffee, Fair Trade Orangensaft und Fair Trade Zucker. Wir kaufen jedoch nicht nur die Mindestmenge an Fair Trade Produkten, wir versuchen die alles was wir finden mit dem Fairtrade Siegel zu kaufen beispielsweise Schokolade zum Backen, Schoko Aufstrich oder Tee.

Die Einrichtung muss seine Kundschaft über ihr Angebot an Fair Trade zertifizierten Produkten informieren, indem diese ausdrücklich auf dem Menü gekennzeichnet werden oder gegebenenfalls auf eine andere Weise sichtbar gemacht werden.

Diese Kriterien sind die Mindestkriterien, um das Fair Trade Zone Label zu erhalten. Wir ermutigen die Verantwortlichen der Betriebe, je nach Möglichkeit und Verfügbarkeit, bei allen Produkten, die aus Ländern Afrikas, Asiens oder Lateinamerikas stammen, Fair Trade zertifizierte Produkte zu bevorzugen. Der Einkauf von Fair Trade Produkten ist nicht immer möglich. Hier greifen wir als Jugendhaus dann auf die regionalen Produkte zurück, um auch die lokalen Produzenten zu unterstLabelützen.

Label JugendInfo

Am 26. Juni 2017 wurde dem Jugendhaus das Label Jugendinfo offiziell vom Ministerium überreicht.

Beide Erzieher haben an Weiterbildungen im Rahmen des Erwerbs des Label Jugendinfo teilgenommen. Hierbei handelt es sich um die Weiterbildung „Jugendinfo im Jugendhaus / Basis Seminar“.

2018 wurde in „Worlds Café“, gemeinsam mit anderen Jugendhäusern sowie dem Centre Information Jeunes (CIJ), in Gesprächen und Workshops über Verbesserungsvorschläge des Jugendinfo Labels nachgedacht. Wie soll die Zukunft des Label aussehen? Was fehlt noch, digitaler Plattform bis hin zu….

Im Rahmen der Restrukturation des Centre Information Jeunes, welches sich seit geraumer Zeit Agence Nationale pour l’Information des Jeunes (ANIJ) nennt, hat ein Erzieher des Jugendhaus Mutfert am 6. März 2019 an der neuen Basis-Weiterbildung teilgenommen.